Fledermaus, ein Horror und Phantastik-Zine von Jörg Herbig herausgegeben. Nr. 3 ist im November 2011 erschienen und nach Nr.1 das zweite, das ich gelesen habe. Wieder war ich angetan. Kurzweilig, unterhaltsam, quer und innovativ geht es in dieser Ausgabe um Nachrichten aus Rehgib. Diese Nachrichten sind collageneartig aneinander gereiht, bauen aufeinander auf, übertreffen sich an Skurillität und erzeugen so ein bedrohliches Bild von der Stadt, die anscheinend dem Untergang geweiht ist. Mir gefallen die vielen unterschiedlichen Anekdoten, wie zum Beispiel der prophetische Kalender des stummen Karls und die sonderbaren Zettel am Leichenfundort einer geköpften Frau in einer ehemaligen Brotfabrik.
Vincent Voss